Sibylle Ritterband-Läubli wurde 1965 in eine Schweizer
Künstlerfamilie geboren. Der Vater ist Kunstmaler und Bildhauer, die
Mutter Textilkünstlerin.
Von
Kindheit an wurde sie mit der magischen, poetischen und oft
ironischen Welt der Bilder ihres Vaters konfrontiert. In dieser
Umgebung, im Windschatten aller Ablenkungen der modernen Welt,
lernte sie schon früh, ihre Fantasie walten zu lassen.
Als
junges Mädchen begann sie sich mit Theater zu befassen und richtete
Ihre Interessen immer mehr auf das Puppentheater. Mehrere Jahre
hindurch entstanden fantastische Figuren in allen Grössen. Die Suche
nach weiteren Ausdrucksformen, das Entdecken von allerlei
Ueberraschendem - darunter immer wieder Gesichtern - in
Alltagsgegenständen entwickelte sich allmählich zu den heutigen
Werken. Wiederverwertete Materiale (Recycling), Zivilisationsmüll,
Weggeworfenes, Skurrilitäten, bekommen ein neues Leben und
verwandeln sich, in lebhafte Farben getaucht und oft mit
Papier-Maché ergänzt, in humorvoll- kritische und gleichzeitig
poetische Objekte.
Neben
der oben genannten künstlerischen Tätigkeit, entwirft Sibylle
ebenfalls textile Mode Accessoires an. Es entstehen Taschen, Mützen,
Schals, manchmal auch Kleidungsstücke, aus alten Kravatten, die bei
ihren ehemaligen Besitzern ausgedient haben: also eine andere Form
von Recycling.
Sibylle
ist mit Charles E. Ritterband, Korrespondent der "Neuen Zürcher
Zeitung", verheiratet und hat 3 Kinder: Salome, 16, Orfeo 14 und Ulisse
8 Jahre alt.
Sie
lebte in der Schweiz (Tessin, Bern und Zürich), in London (GB), in
Buenos Aires (Argentinien) und zur Zeit, seit 6 Jahren in Wien.
